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01.04.2019

Nacht der Versöhnung

"Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte" Der Psalmvers (103,8) stand als Motto über der ersten Eichstätter Nacht der Versöhnung. Die Besucher konnten sich am 22. März 2019 anhand vieler verschiedenen Aktionen mit unterschiedlichen Aspekten der Versöhnung und den täglichen Belastungen und Schwierigkeiten auseinandersetzen. Schon der Weg in den Dom war in ein besonderes Licht gehüllt und Stationen luden zum Nachdenken ein.

Von Station zu Station

Wasche ab meine Schuld

Stele von Rupert Fieger.

Erkenne dich selbst.

Steine: Was mich belastet.

Last ablegen

Station des Beichtweges

Musikgruppe

Gesang im Willibaldschor

Im Pfarrheim ist vieles geboten

Meine Körpersprache

Löst Konflikte als Team

Im Dom begrüßte Dompfarrer Josef Blomenhofer die Besucher, denen anschließend in einer Pantomime die neun verschiedenen Charaktere des Enneagramms vorgestellt wurden. Die Stationen „Erkenne dich selbst“ mit einem großen alten Spiegel oder „Wasche ab meine Sünden“ mit einem Lavabo oder die Steine zum Beschriften und dem Ablegen der Last beim Pappenheimer Altar und die Stele vom Bildhauer Rupert Fieger, bei der wie in einer „Klagemauer“ die Sorgen abgelegt werden konnten, luden dazu ein sich selbst zu reflektieren. Im Willibaldschor wurde gesungen und in der Sakramentskapelle war Gelegenheit zur Anbetung und zur Besinnung mit passenden Bibeltexten.

Im Pfarrheim St. Marien konnten verschiedene Workshops besucht werden: „Löst Konflikte als Team“ mit Dr. Birgit Rank wandte sich besonders an Familien. Benedikt Anzender gestaltete einen Workshop zum Thema „Körpersprache“ und bei den Kurzfilmen „Augenblicke - zwischen Streit und Versöhnung“ wurden die Zuschauer zum Innehalten und Nachdenken angeregt. Ganz besondere Versöhnungsgeschichten stellte Dr. Anselm Blumberg vor und die Liturgiewerkstatt des Gabrieligymnasiums beleuchtete das Thema mit Musik und Texten. Die Kinder näherten sich vor allem mit verschiedenen kreativen Aktionen dem Thema Versöhnung.

Beim gemeinsamen Abschluss wurde das Thema Kreuz, Sterben und Auferstehung als Zeichen der Versöhnung mit Gott aufgegriffen und mit Musik und Pantomime sehr eindrucksvoll dargestellt.